Pfadfinder – Ausrüstung

Um dem Pfadfindermotto entsprechend Allzeit Bereit! zu sein braucht ein Pfadfinder natürlich einige unerlässliche Ausrüstungsgegenstände! Allerdings gilt natürlich bei den Pfadfindern: Weniger ist mehr!

Neben der Kluft und dem Halstuch braucht ein Pfadfinder gerade einmal diese paar Gegenstände, um für jede Fahrt und jedes Lager bestens gerüstet zu sein:

Das Taschenmesser

Jeder Pfadfinder braucht ein Messer! Aber das Richtige!
Es soll einklappbar und nicht viel größer als deine Handfläche sein. Bei Wölflingen empfehlen wir eine ab- gerundete Spitze. Im Allgemeinen kann man aber mit ­Schweizer oder Opinell nichts falsch machen!

Der Schlafsack

Beim Schlafsack gilt: lieber ein bisschen zu warm, als zu kalt. Auch im Sommerlager kann es nachts schon mal ganz schön frostig werden! Wir empfehlen für den Anfang einen Mittelklasse-Schlafsack. Erfahrungsgemäß verabschieden sich bei zu billigen Modellen die Reißverschlüsse recht schnell, die kaum zu reparieren sind. Teure Daunenschlafsäcke sind wiederum sehr empfindlich, was Funkenflug (Schlafen am Feuer ist doch sooo schön!) und Waschen (nach 10Tagen Sommerlager umbedingt empfehlenswert) angeht.

Die Isomatte

Gerade für jüngere Kinder reicht am Anfang eine einfache Schaumstoffmatte vollkommen aus. Termarest oder andere aufblasbare Isomatten (bitte keines Falls mit Luftmatratzen verwechseln) sind empfindlicher und erfordern etwas mehr Rücksichtnahme. Beides bekommt man auch wieder beim Outdoorausstatter.

Das Essgeschirr

Aus einem tiefen Teller aus Plastik oder Metall kann man alles Essen, ob Butterbrot oder Eintopf, Käßspätzle oder Müsli. Dazu ein Becher, ebenfalls aus Metall oder ­Plastik und zusammen mit Besteck ist das alles, was man auf dem Lager braucht! Das Besteck kann natürlich zu Anfang noch aus der heimischen Schublade sein, auf lange Sicht lohnt sich aber ein Campingbesteck, das man zusammenstecken kann. Die ganz Harten brauchen natürlich nichts, außer einem selbstgeschnitzten Holzlöffel und ihrem Taschenmesser!